Abendroutine mit Kindern

So werden eure Familienabende entspannter

Der Abend ist für viele Familien eine der anstrengendsten Zeiten des Tages.

Kinder sind müde, Eltern auch – und trotzdem müssen noch viele Dinge erledigt werden:
Zähne putzen, Schlafanzug anziehen, vielleicht noch Hausaufgaben fertig machen und dann endlich ins Bett.

Nicht selten endet der Abend mit Diskussionen, Tränen oder der berühmten Frage:
„Muss ich wirklich schon schlafen?“

Eine feste Abendroutine kann hier unglaublich helfen. Sie gibt Kindern Sicherheit, sorgt für Ruhe und macht das Zubettgehen deutlich entspannter.

 

Warum eine Abendroutine für Kinder so wichtig ist

Kinder brauchen Rituale und feste Abläufe. Gerade am Abend helfen sie dabei, den Tag bewusst zu beenden.

Eine Abendroutine hilft Kindern:

zur Ruhe zu kommen, den Tag zu verarbeiten,  sich sicher und geborgen zu fühlen und leichter einzuschlafen

Wenn Kinder jeden Abend denselben Ablauf erleben, weiß ihr Körper irgendwann ganz automatisch:
Jetzt ist Schlafenszeit.

 

Unsere typische Abendroutine mit Kindern

Natürlich ist jede Familie anders. Trotzdem ähneln sich viele Abendroutinen.

Ein typischer Ablauf kann zum Beispiel so aussehen:

Abendessen - Aufräumen oder kurze Familienzeit - Waschen und Zähne putzen - Schlafanzug anziehen

Gute-Nacht-Geschichte oder Vorlesen - Kuscheln und Gute-Nacht-Ritual - Licht aus

Wichtig ist dabei vor allem die immer gleiche Reihenfolge.

Kinder orientieren sich stark an solchen Abläufen.

 

8 Tipps für eine entspannte Abendroutine

1. Feste Uhrzeiten helfen beim Einschlafen

Wenn Kinder jeden Abend ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett gehen, gewöhnt sich ihr Körper daran.

Das Einschlafen fällt dann deutlich leichter.

2. Bildschirmzeit rechtzeitig beenden

Fernsehen, Tablet oder Handy können das Einschlafen erschweren.

Ideal ist es, wenn Bildschirme mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen ausgeschaltet werden.

3. Den Tag gemeinsam ausklingen lassen

Der Abend ist eine schöne Gelegenheit, den Tag gemeinsam zu reflektieren.

Zum Beispiel mit Fragen wie:

Was war heute dein schönster Moment?

Was hat dich heute besonders gefreut?

Solche Gespräche stärken die Verbindung zwischen Eltern und Kindern.

4. Rituale geben Sicherheit

Viele Kinder lieben feste Gute-Nacht-Rituale.

Zum Beispiel:

eine Geschichte vorlesen, ein Lied singen, ein kurzer Gute-Nacht-Spruch, eine Umarmung oder ein Kuss.

Diese kleinen Rituale geben Kindern Geborgenheit.

5. Die Umgebung ruhig gestalten

Ein ruhiges Schlafzimmer hilft Kindern beim Einschlafen.

Dazu gehören zum Beispiel:

gedimmtes Licht, eine ruhige Atmosphäre, ein vertrautes Kuscheltier, eine angenehme Raumtemperatur

6. Diskussionen vermeiden

Kinder versuchen oft, den Abend hinauszuzögern.

„Noch eine Geschichte!“
„Noch einmal trinken!“
„Noch einmal aufs Klo!“

Eine klare Routine hilft dabei, solche Diskussionen zu reduzieren.

7. Zeit zum Runterkommen einplanen

Viele Kinder sind abends noch voller Energie.

Deshalb hilft eine ruhige Phase vor dem Schlafengehen, zum Beispiel:

Vorlesen, Malen, ein Puzzle, ruhige Musik

8. Gelassen bleiben

Auch mit einer festen Routine gibt es Abende, an denen nichts funktioniert.

Das ist ganz normal.

Kinder sind manchmal übermüdet, aufgeregt oder haben einfach noch Gesprächsbedarf.

Eine Routine hilft langfristig – auch wenn nicht jeder Abend perfekt läuft.

 

Fazit: Eine Abendroutine bringt Ruhe in den Familienalltag

Eine feste Abendroutine kann den Familienabend deutlich entspannen.

Kinder fühlen sich sicherer, kommen leichter zur Ruhe und schlafen besser ein.

Und auch für Eltern wird der Abend entspannter, wenn das Zubettgehen nicht jeden Tag neu ausgehandelt werden muss.

Am Ende sind es oft die kleinen Rituale, die Kindern besonders in Erinnerung bleiben.



 

©copyright 2025 Christiane Sagorski

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